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Finanzwissen für Privatanleger
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Geld ausgeben
Konsum und Werbung (1/3)



Spätestens nach Kapitel 2 „Geld verdienen – Einkommen“ wissen Sie, wie man Geld verdient. Leider kann man nicht von Luft und Liebe leben, so dass Sie hin und wieder Geld für Ihren Lebensunterhalt, dem Konsum, ausgeben müssen. Eine eiserne Grundregel müssen Sie beherzigen: Ihre laufenden Einnahmen müssen immer höher sein als Ihre Konsum-Ausgaben.

Falls dies unglücklicherweise einmal nicht zutreffen sollte, dann dürfen Sie nie, unter keinen Umständen einen Kredit aufnehmen, um reinen Konsum, wie z. B. einen Urlaub zu finanzieren. Leider wird genau dies auch noch in den Medien beworben („Das kann ich auch!“), es führt aber möglicherweise in einen Teufelskreis. Denn natürlich müssen Sie für diesen Kredit Zinsen zahlen. Und dann gilt der alte Satz: „Wer das Zinssystem verstanden hat, bekommt Zinsen ausgezahlt, wer es nicht verstanden hat, bezahlt die Zinsen“.

Was aber tun, wenn der Konsum zu hoch ist. Kurzfristig sollten Sie bei Ihren Ausgaben kürzen, um wieder einen ausgeglichenen Saldo zu erhalten. Langfristig müssen Sie immer Ihre Einnahmen erhöhen und dafür nicht konsumieren, sondern investieren. Die beste Investition, die Sie machen können, ist, sich selbst weiterzubilden.

Es gibt Studien, die besagen, dass die Rendite für Bildung pro Ausbildungsjahr für Frauen bei 10,3 % p. a. und für Männer bei 8,3 % p. a. liegt. Wo bekommt man lebenslang 10 % Rendite jährlich? Darüber hinaus schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe:

   1.    Sie signalisieren Ihrer Umwelt, dass Sie bereit sind, Geld für Ihre Bildung
          auszugeben. Dies wird in der Regel hoch geachtet und führt fast
          automatisch zu einem höheren Verdienst bei potentiellen Arbeitgebern.
   2.    Sie investieren Zeit, um sich zu bilden. Auch dies wird geachtet und hat
          den schönen Nebeneffekt, dass Sie in der Zeit, in der Sie sich
          weiterbilden, nicht in großem Maße konsumieren können. Weiterhin sind
          Sie in der Bildungszeit nicht den Manipulationsversuchen der Werbung
          ausgesetzt.

Damit ist ein gutes Stichwort zum Konsum gefallen: Die Werbung. Werbung will immer Ihr Bestes: Ihr Geld nämlich. Der allergrößte Teil der Werbung animiert zu reinem Konsum. Dabei führt Konsum oft zu Frust, weil man immer jemanden im Umfeld kennt, der noch mehr konsumieren kann. Nach dem Konsum ist Ihr Geld aber unwiederbringlich verloren.

Manchmal geschieht dies sogar unbemerkt. Es gibt immer noch Leute, die glauben, dass z. B. ihr Fernseh-Konsum kostenlos sei. Fernsehen ist eine wunderbare Sache, den ganzen Tag sind eine Menge Programme zu sehen und man zahlt keinen Cent dafür (die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Sender lassen wir mal außen vor). Dem ist leider nicht so. Da sich die Fernsehsender über Werbung finanzieren, bezahlen Sie „Ihr Fernsehen“ durch Belästigung und Zeitverschwendung innerhalb der Filme und Sendungen.

Jede Sekunde Werbung, die Sie „konsumieren“ ist der Preis für den kostenlosen Fernsehgenuss. Dem können Sie abhelfen, indem Sie nicht mehr fernsehen oder sich einen HD-DVD-Recorder kaufen. Ab sofort nehmen Sie das, was Sie interessiert, auf und schauen es sich an, wann Sie wollen und nicht wenn es dem Sender ins Programm passt. Die mit aufgenommene Werbung spulen Sie einfach vor. Auf diese Weise haben Sie sich die Hoheit über Ihre Freizeit von den Marketingexperten und Werbestrategen ein wenig zurück erobert...
 

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Börsenbrief  für den DAX,
Gold, Silber und Rohstoffe

 

 Gewinnentwicklung 

Wertentwicklung Börsenbrief für DAX, Gold, Silber und Rohstoffe

 

Börsenbrief mit
folgender Gewinnentwicklung:

  seit 01.04.2006      124,72%
  01.04. - 31.12.06      20,04 %
  01.01. - 31.12.07      28,33 %
  01.01. - 31.12.08     -15,73 %
  01.01. - 31.12.09      30,59 %
  01.01. - 31.12.10      61,14 %
  01.01. - 31.12.11        7,95
%
  01.01. - 31.12.12        0,00
%

  01.01. - 31.12.13     -31,67 %
  01.01. - 31.12.14        1,31 %
    01.01. -  heute            9,93 %        

 


 

Aus 1.000,00 Euro

Anfangskapital
am 01. April 2006

wurden

bis zum 06. Februar 2015

2.247,15 Euro. 

 

Geld ausgeben, Konsum und Werbung