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Finanzwissen für Privatanleger
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Finanzwissen
Finanzen für Privatanleger (1/3)



1. Über Geld und Finanzen redet man nicht

Leider ist das so in Deutschland, es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Gesellschaft. Aber es ist eigentlich dumm. An den Schulen wird alles Mögliche unterrichtet, nur meistens kein Grundwissen für Finanzen. Die DAX-Vorstände sagen auch nur auf Druck, wie viel Geld sie verdienen.

Das gesamte Börsengeschehen ist den meisten Privatanleger unheimlich und unverständlich, obwohl inzwischen mehr darüber in den Medien berichtet wird. Also nickt man ab, was der Finanzberater so alles verspricht. Oft ohne Gegenfrage, ohne Vorbereitung und ohne Ahnung von dem Finanzprodukt, welches der Privatanleger gerade kauft. Dabei sollte man über das Geld reden, denn es ist zu wichtig, dass es wegen falscher Scham durch die Finger rinnt.



2. Mit dem Sparbuch macht man als Privatanlager keine Verluste

Von den Zahlen her betrachtet, stimmt das. Jedes Sparbuch garantiert einen festen Zinssatz. Die Zahlen werden also immer größer auf dem Sparbuch. Doch steigt währenddessen die Inflation auf einen höheren Satz als der Sparbuchzins, dann verliert das Geld mehr Kaufkraft, als der Privatanleger an Zinsen hinzugewinnen.

Ratsamer ist es daher, variable Zinssätze zu nutzen. Viele Banken bieten auch Tagesgeldkonten mit recht hohen Zinsen, ohne dass das Geld gebunden ist. Auch Geldmarktfonds sind eine gute Alternative, für diejenigen Privatanleger, denen der Aktien- und Anleihenmarkt zu unsicher ist. Geldmarktfonds haben übrigens keine Ausgabeaufschläge.


3. Anleihen sind ohne Risiko

Die Rückzahlung einer Bundesanleihe ist (noch) gesichert. Bei Anleihen aus Schwellenländern ist jedoch Vorsicht angesagt. Die Anleihen von Argentinien fielen um bis zu 80 %. Achten Sie auch als Privatanleger auf das Rating von sogenannten Ratingagenturen.

Diese bewerten die Finanzen von Staaten, Unternehmen und anderen Wirtschaftsteilnehmern. Ein gutes Rating bedeutet hohe Sicherheit und dies bedeutet wiederum eine geringe Rendite. Daher haben Unternehmensanleihen hohe Renditen, weil das Risiko der Pleite höher ist als bei Staaten.



4. Finanzberater sind Freunde und Helfer

Natürlich geben sich die Berater Mühe, doch zuerst kommen natürlich die eigenen Finanzen. Meistens werden dem Kunden Standardprodukte angeboten, z. B. eine Kapital-Lebens-Versicherung, weil hier die Provision sehr hoch. Klar ist das immer noch besser, als wenn man überhaupt nicht spart, aber mit minimalem Aufwand geht es den privaten Finanzen sehr viel besser. Fonds aus dem eigenen Haus mit hoher Provision werden dem Privatanleger immer noch bevorzugt angeboten, auch wenn die Wertentwicklung woanders besser ist.

Abhilfe: Immer auf die Rendite schauen, die Nettorendite ist entscheidend. Fragen Sie nach allen Kosten und Gebühren. Unterschreiben Sie nie sofort, sondern fragen Sie mehrere auch unabhängige Vermögensberater. Am besten ist es jedoch, das Geld selbst zu mehren, denn so kompliziert ist das nicht...

 
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2.247,15 Euro. 

 

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