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Finanzwissen für Privatanleger
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Versicherung
und Versicherungen (3/3)



Das Prinzip des Geschäftes mit Versicherungen bleibt immer gleich. Es wird versucht, eine Menge von Ängsten beim Kunden zu schüren und ihm dann zu viele und möglichst teure Policen zu verkaufen. Wenn der Versicherungsfall jedoch eintritt, gibt man sich erstmal zugeköpft. 

Das für die Versicherungen beliebteste Produkt ist die Kapital-Lebens-Versicherung. Dies ist im Grunde eine Mischung aus Risiko-Lebens-Versicherung und Sparplan. Wie das bei Kombinationen so ist, sie können oft alles mittelmäßig und nichts wirklich gut. Für die meisten Kunden ist es vorteilhafter, eine Risiko-Lebens-Versicherung abzuschließen, die deutlich preiswerter ist.

Das gesparte Geld kann man dann selbst in einem Finanzplan, wie in Kapitel 8 „Altersvorsorge – Finanzen langfristig planen“ anlegen. Wenn man einfach nur den „DAX spart“ erhält man, wie gesagt, eine Rendite von 9 % p. a. Zum Vergleich: Der Garantiezins einer Lebens-Versicherung liegt zurzeit bei 2,75 % p. a.

Ein weiteres Ärgernis sind die Kosten für den Vertrieb. Für die Versicherungen in Deutschland arbeiten rund 400.000 Vertreter und Agenten. Alleine diese verursachen Kosten von etwa Euro 1,6 Milliarden monatlich allein durch ihre Gehälter. Diese werden vor allem durch Provisionen erbracht, die natürlich die Kunden zahlen müssen. Dabei werden die Provisionen „gezillmert“.

Dies bedeutet in der Praxis, dass alle Vergütungen für den Vertrieb am Beginn der Vertragslaufzeit mit den Kundenbeiträgen verrechnet werden. Die Folge: Am Anfang bezahlt der Kunde vornehmlich den Vertriebsmann der Versicherung und baut kein Kapital auf. Können Sie sich noch an die beiden Anleger aus Kapitel 5 „Vermögen und Schulden“ erinnern? Genau, die ersten Jahre sind bei einem langfristigen Sparplan entscheidend, denn die frühen Einzahlungen profitieren am meisten vom Zinseszinseffekt.

Daher ist bei einer Kapital-Lebens-Versicherung der Rückkaufwert in den ersten Jahren sehr gering, obwohl Sie monatlich Beiträge einzahlen. Im Extremfall kann es bis zu dreizehn Jahre dauern, bis dieser Rückkaufwert die Summe aller Einzahlungen überschreitet. Dieselbe Einzahlung angelegt mit der DAX-Rendite von 9,0 % ergäbe nach dreizehn Jahren etwa das Doppelte der Summe aller Einzahlungen.

Jeder Kunde einer Versicherung kann selbst wählen, welche Verträge er eingeht. Als Alternative gerade für die Abdeckung der wirklich existenzbedrohenden Risiken bieten sich z.B. eine Direkt-Versicherung an. Denn eigentlich will niemand oft mit einer Versicherung zu tun haben.

 

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