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Finanzwissen für Privatanleger
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Vermögen - Schulden
Zins und Zinseszins (1/8)



Wenn man Geld benötigt, dann geht man in der Regel zu jemandem der einem das Geld geben kann. Derjenige, der sich das Geld leiht, also Schulden hat, ist der Schuldner. Der Verleiher wird Gläubiger genannt. Nun wird der Gläubiger die Schulden nicht ohne Gegenleistung dem Schuldner zur Verfügung stellen. Dafür ist der Zins da. Der Schuldner zahlt dem Gläubiger im Normalfall nicht nur die gesamten Schulden wieder zurück, sondern auch noch vorher vereinbarte Zins-Zahlungen, die in der Regel pro Jahr in Prozent vom gesamten verliehenen Geld gezahlt werden.

Wenn also Gläubiger A dem Schuldner B Euro 10.000,00 mit vier Prozent Zins pro Jahr zur Verfügung stellt, dann erhält Gläubiger A von Schuldner B am Ende des Jahres Euro 400,00, ohne dass sich die Schulden vermindert hätten. Genau dies passiert, wenn man festverzinsliche Wertpapiere kauft. Aus Sicht des Gläubigers entwickelt sich das eingesetzte Kapital bei 4 % Zins p. a. wie folgt:
 

Vermögen, Schulden, Geld und Zins;

Abb. 6: Zins-Zahlungen und Vermögen addieren sich zu Euro 22.000,00

 

Aus Euro 10.000,00 kann man also jährlich 400 Euro entnehmen, ohne dass man das Kapital verringern muss. Man hat also ein sicheres regelmäßiges Zins-Einkommen erzielt. Umgekehrt kann man auch ausrechnen, wie viel Vermögen benötigt würde, um ein bestimmtes Einkommen zu erzielen. Ein Netto-Einkommen von Euro 1.500,00 monatlich entspricht bei einem Zins von 4 % p. a. einem Vermögen von Euro 450.000,00.

In Kapitel 8 „Altersvorsorge – Finanzplan“ zeigen wir noch genauer, wie man diese sogenannten Rentenbarwerte von Kapital errechnet. Was man unbedingt benötigt, ist Geld für das Anfangskapital. Dieses Vermögen kann nur durch Sparen, das heißt Konsumverzicht, wie in den Kapiteln zwei bis vier dargestellt, aufgebracht werden...

 

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Aus 1.000,00 Euro

Anfangskapital
am 01. April 2006

wurden

bis zum 06. Februar 2015

2.247,15 Euro. 

 

Geld, Vermögen, Schulden und Zins