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Geld verdienen - Karriere (3/6)



Karriere als Angestellter in einem Unternehmen

 

Kommen wir zu ersten Variante: Zuallererst müssen sie regelmäßig nach mehr  Geld, also einer Gehaltserhöhung fragen. Dies geht auch ganz ohne Karriere. Jemand der sich nicht traut, nach mehr Gehalt zu fragen, hat Dutzende von Ausreden: „Über Geld spricht man nicht!“ oder „Man muss froh sein, wenn man überhaupt Arbeit hat“ oder „Was sind schon 100 Euro im Monat“. Um es exakt zu sagen, es sind 1.200 Euro im Jahr; also 12.000 Euro in 10 Jahren. Nicht schlecht für eine Stunde Gespräch oder? Wenn Sie jetzt alle zwei Jahre eine Gehaltserhöhung von 100 Euro durchsetzen, reden wir in zehn Jahren von 36.000 Euro, in dreißig Jahren jedoch von 288.000 Euro! Das ist viel Geld, welches Ihnen entginge, wenn Sie nicht immer wieder nach einer Gehaltserhöhung fragen. Wenn sie jetzt noch mit 4 % Zinsen jährlich rechnen, dann kommen 433.000 Euro zustande!

Aber der Chef will für das Geld Leistung sehen. Also führen Sie ein Journal, indem Ihre Leistungen für das Unternehmen aufgeführt sind. Dieses nehmen Sie dann ins Gespräch mit, damit Sie Argumente auf die Frage: „Warum soll ich Ihnen mehr Geld geben?“ haben. Dazu müssen Sie den Eindruck erwecken, in der Zukunft kann die Firma noch viel mehr von Ihnen erwarten, damit die Gehaltserhöhung eine lohnende Investition darstellt.

Muss man aber auch wirklich Leistung bringen, um mehr Geld zu erhalten? Nicht unbedingt, denn wie Prof. Michel Hartmann in seinem Buch „Der Mythos von den Leistungseliten“ gezeigt hat, ist für Spitzenkarrieren in Deutschland immer noch die soziale Herkunft entscheidend und nicht die individuelle Leistung. Denn die Gleichung lautet: Macht/Einfluss ist gleich Leistung mal Erkennbarkeit.

An dieser Erkennbarkeit hapert es bei den meisten Angestellten. Wie wird man nun vom Spitzenmanagement wahrgenommen? Das ist schwierig, denn am leichtesten versteht man sich mit Personen aus der gleichen sozialen Herkunft. Welche soziale Herkunft besitzen aber die Entscheider von heute? Sie kommen mehrheitlich aus dem Großbürgertum. Das ist natürlich eine schlechte Nachricht für alle, die ein anderes Elternhaus haben. Der erste Schritt ist aber die richtige Analyse, dann kann man auch die richtigen Schritte einleiten. Für alle, die nicht aus dem Großbürgertum stammen, gibt es zwei Maximen, um das Handicap zu umschiffen:

  - Mut zur Bildung und Mut zum Risiko
  - Auswahl von leistungstransparenten Bereichen wie z. B. Vertrieb

Das typische Profil eines solchen Menschen sieht in etwa so aus: Er hat oft zwei Studiengänge mit Abschluss gleichzeitig absolviert und schnell promoviert. Alternativ hat er eine Zusatzqualifikation z. B. in den Wirtschaftwissenschaften erworben, was besonders für Naturwissenschaftler und Ingenieure empfehlenswert ist.

Jetzt darf man sich nicht durch operative Tätigkeiten (z. B. 16 Stunden Tage) völlig vereinnahmen lassen, sondern man muss durch ein firmeninternes Netzwerk dafür sorgen, dass die eigenen Leistungen auch erkennbar sind.

Ideal wäre es, im Vertrieb eines Unternehmens anzufangen, da man in diesem Bereich relativ früh im Berufsleben viel Geld verdienen kann und die Leistung einfach transparent gegenüber Kollegen und Vorgesetzten ist. Ein Vertriebsmitarbeiter, der zuverlässig seine Vorgaben erfüllt, ist quasi unantastbar, denn ohne Umsatzeinnahmen kann eine Firma nicht existieren. Aber Sie dürfen nicht träge werden und mit dem Status quo zufrieden sein. Nach zwei bis vier Jahren sollten Sie in die Unternehmenszentrale wechseln und dort eine Stabsfunktion übernehmen.


Auf dieser Position dürfen Sie sich wieder nicht operativ vereinnahmen lassen, sondern Sie sollten Zeit und den Kopf frei haben, um die nächsten Schritte zu planen, die Sie in die Geschäftsführung bringen. Vor allem tun Sie eines nicht: Sitzen Sie nicht der Illusion auf, dass die Interessen des Unternehmens die Ihrigen sind. Dies ist erst der Fall, wenn Sie Geschäftsführer bzw. Vorstandsvorsitzender sind. Wer sich mehr darüber informieren möchte, wie man in Großunternehmen Karriere macht, sollte das Buch „Wahnsinnskarriere“ von Wolfgang Schur und Günter Weick lesen.


Auf diesen Posten können Sie in DAX-Konzernen 10 Mio. und mehr Euro pro Jahr verdienen. Das ist aber nicht realistisch, denn für diese Spitzenkarrieren gilt wirklich eine geschlossene Gesellschaft des Großbürgertums. Aber im deutschen Mittelstand können Sie als Geschäftsführer bis zu Euro 350.000,00 pro Jahr verdienen. Das ist ziemlich genau derselbe Betrag in nur einem Jahr, welcher am Anfang in 10 Jahren heraussprang, wenn Sie regelmäßig eine Gehaltserhöhung bekommen. Also es lohnt sich!..

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Börsenbrief  für den DAX,
Gold, Silber und Rohstoffe

 

 Gewinnentwicklung 

Wertentwicklung Börsenbrief für DAX, Gold, Silber und Rohstoffe

 

Börsenbrief mit
folgender Gewinnentwicklung:

  seit 01.04.2006      124,72%
  01.04. - 31.12.06      20,04 %
  01.01. - 31.12.07      28,33 %
  01.01. - 31.12.08     -15,73 %
  01.01. - 31.12.09      30,59 %
  01.01. - 31.12.10      61,14 %
  01.01. - 31.12.11        7,95
%
  01.01. - 31.12.12        0,00
%

  01.01. - 31.12.13     -31,67 %
  01.01. - 31.12.14        1,31 %
    01.01. -  heute            9,93 %        

 


 

Aus 1.000,00 Euro

Anfangskapital
am 01. April 2006

wurden

bis zum 06. Februar 2015

2.247,15 Euro. 

 

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